Unter dem Motto „Dosenfackeln für die Ukraine“ fand in Beelitz eine beeindruckende Solidaritätsaktion statt, bei der ehrenamtliches Engagement, kirchliche Jugendarbeit und politische Unterstützung zusammenkamen.
Initiiert wurde die Aktion von Kordula, der Gemeindepädagogin der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde Zauche Nieplitz. Mit einem Hilferuf wandte sie sich an Unterstützerinnen und Unterstützer, um die Jugendlichen der Jungen Kirche bei der Herstellung von Dosenfackeln für die Ukraine zu unterstützen. Der Aufruf blieb nicht ungehört: Mitglieder unseres Ortsverbands erklärten sich spontan bereit zu helfen.
Vier Mitglieder des Ortsverbands Beelitz packten aktiv mit an. Gemeinsam mit den Jugendlichen der Jungen Kirche wurden rund 50 Kilogramm gesammelte Wachsreste verarbeitet – eine beachtliche Menge, die nun einem sinnvollen Zweck zugeführt wird.
Die Arbeiten waren vielfältig und arbeitsintensiv: Zunächst wurden die Wachsreste sortiert und von Verunreinigungen getrennt. Anschließend stopften die Helfenden die Dosen mit Wellpappe aus, zerschnitten das Wachs, schmolzen es in Töpfen und füllten das flüssige Wachs in die vorbereiteten Dosen. Schritt für Schritt entstanden so Dosenfackeln, die in der Ukraine als Licht- und Wärmequelle genutzt werden können.
Zwei Ukrainerinnen berichteten von ihren Freundin und Verwandten aus ihrem Heimatland und wie wichtig diese solidarische Hilfe ist.
Die Aktion stieß auch auf großes mediales Interesse. Neben der Pressebeauftragten der EKMB war sogar der RBB vor Ort, um über dieses Beispiel gelebter Solidarität und gemeinschaftlichen Engagements zu berichten.
Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, wie viel durch Zusammenarbeit von Kirche, Jugend, Zivilgesellschaft und Politik erreicht werden kann – und wie aus kleinen Beiträgen gemeinsam ein starkes Zeichen der Unterstützung für die Menschen in der Ukraine entsteht.
Die Aktion wird auch auf der Website der EKMB beworben:
https://ekmb.de/news/wachs-kerzenreste-und-dosenfackeln-fur-die-ukraine





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